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Bürgerproteste in ganz Iran eskalieren مطلب ویژه

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Berlin - Proteste vor der iranischen Botschaft nach Tod einer Iranerin


Schleierzwang: Junge Frau – Mahsa Amini (22) – von der sog. „Moral-Polizei“ zu Tode geschlagen
Bürgerproteste in ganz Iran eskalieren

• Demonstranten in Berlin: Deutschland soll diesen brutalen Mord und die Gewaltanwendung gegen Demonstranten verurteilen / Der iranische Botschafter muss einbestellt werden
• Die iranische Oppositionsführerin Maryam Rajavi hat zu landesweiten Protesten im Iran aufgerufen. Sie fordert die Auflösung der sog. "Moralpolizei", die für die Misshandlung und Tod von zahlreichen Frauen, darunter Mahsa Amini, verantwortlich gemacht wird.
• Die Proteste haben fast alle iranischen Provinzen übergriffen. Zahlreiche Tote und Verletzte unter den Protestlern. Wütende Bürger haben Fahrzeuge von Sicherheitskräften in Brand gesteckt.
Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) und die Deutsch-Iranische Gesellschaft veranstalteten am 17. und 21.09. Protestversammlungen vor der iranischen Botschaft in Berlin sowie in Stuttgart, München und Köln, um auf die brutale Frauenunterdrückung im Iran aufmerksam zu machen. Mahsa A. war am 13. September während eines Familienbesuchs in der Hauptstadt Teheran von der Sitten- und Religionspolizei wegen ihrer „unislamischen“ Kleidung festgenommen.
Der NWRI erhält ständig Nachrichten und Videoclips über Anti-Regime-Proteste im Iran. Die Demonstranten rufen in Sprechchören: „Nieder mit der Diktatur“ und „Ich töte, wer meine Schwester getötet hat“, um gegen den brutalen Mord an Mahsa Amini zu protestieren.
Folter und Misshandlungen: Todesursache
Tatsächlich ist Mahsa Amini bei der Verhaftung auf den Kopf geschlagen worden, was zu einer Hirnblutung, dem Koma und letztlich am selben Tag zu ihrem Hirntod führte.
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete, es gebe „Vorwürfe von Folter und anderen Misshandlungen während des Gewahrsams“ und forderte eine Untersuchung der Umstände des „verdächtigen“ Todes der jungen Frau.
Die exklusiven Bilder von Mahsa Aminis CT-Scan, die von einer Hackergruppe veröffentlicht wurden, sollen einen Schädelbruch auf der rechten Seite ihres Kopfes aufgrund von Komplikationen zeigen, die durch einen direkten Schlag auf den Schädel verursacht wurden.

Schalchthof von iranischen Frauen

„Schalchthof von iranischen Frauen“
Auf seiner Farsi-Seite änderte Google Maps den Namen des „Ershad Patrol Center“ (Hauptquartier der „Moralpolizei“) in der Vozara-Straße in Teheran in „Schlachthof von iranischen Frauen“.

17. Sep. 2022
https://www.tagesspiegel.de/berlin/demo-vor-der-botschaft-protest-in-berlin-gegen-den-tod-von-mahsa-a-und-verfolgung-von-frauen-im-iran-8654629.html

Demo vor der Botschaft Protest in Berlin gegen den Tod von Mahsa Amini und Verfolgung von Frauen im Iran

Demo vor der Botschaft: Protest in Berlin gegen den Tod von Mahsa A. und Verfolgung von Frauen im Iran


... Mit der Demonstration wollten sie auf die brutale Verfolgung von Frauen im Iran aufmerksam machen, sagte ein Sprecher der Organisation Nationaler Widerstandsrat Iran in Berlin. Er forderte die Bundesregierung auf, den Tod der Frau als staatliches Verbrechen zu verurteilen. ...
Seit der Islamischen Revolution von 1979 gelten im Iran strenge Kleidungsvorschriften für Frauen. Genauso lange werden diese jedoch von Frauen, insbesondere in den Metropolen, ignoriert - sehr zum Ärger erzkonservativer Politiker. Die Regierung in Teheran und die Hardliner im Parlament versuchen seit Monaten, die islamischen Gesetze strenger umzusetzen. (dpa)

21.09.2022
Proteste im Iran: Oppositionelle im Exil kritisieren das Schweigen der Bundesregierung

Oppositionelle im Exil kritisieren das Schweigen der Bundesregierung


Die iranische Oppositionsbewegung in Deutschland fordert die Bundesregierung auf, den Tod von Mahsa Amini öffentlich zu verurteilen, Sanktionen gegen das Regime in Teheran zu verhängen und den Botschafter einzubestellen. Berlin dürfe nicht wegen der riesigen Gasvorkommen im Iran auf eine klare Position verzichten, sagte ein Sprecher des Nationalen Widerstandsrates Iran dem RND.
Berlin. Der Nationale Widerstandsrat Iran (NWRI) in Deutschland kritisiert das Schweigen der Bundesregierung zum gewaltsamen Vorgehen des Regimes in Teheran gegen oppositionelle Proteste. „Wir fordern eine öffentliche Verurteilung der staatlichen Gewalt gegen Demonstranten im Iran durch die Bundesregierung und eine klare Position gegen das diktatorische Regime“, sagte NWRI-Deutschland-Sprecher Javad Dabiran dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).
Der NWRI, der sich selbst als Exilparlament des iranischen Widerstands und größte Oppositionskraft im Ausland bezeichnet, hat kein Verständnis dafür, dass bislang der iranische Botschafter in Berlin nicht in das Außenministerium einbestellt worden ist. Üblicherweise erfolgt ein solcher Schritt, um einen Diplomaten offiziell von der Position des Gastgeberlandes zu unterrichten beziehungsweise eine Protestnote zu übergeben.

Bundesregierung dürfe sich nicht von Hoffnung auf neues Atomabkommen leiten lassen


„Wir fordern die Bundesregierung auf, den Tod von Mahsa Amini öffentlich zu verurteilen, Sanktionen gegen das Regime zu verhängen und den Botschafter einzubestellen“, sagte Dabiran und fragte: „Warum geht Deutschland diesen Schritt nicht?“ Druck aus dem Ausland würde helfen, Blutvergießen zu stoppen. Man habe es mit einer brutalen Diktatur in Teheran zu tun, die nicht nur Frauen massiv unterdrücke.
„Die Bundesregierung darf sich bei ihrer Position nicht nur von der Hoffnung auf ein neues Atomabkommen mit Teheran leiten lassen und wegen der riesigen Gasvorkommen im Iran auf eine klare Haltung verzichten“, sagte NWRI-Sprecher Dabiran.
Auslöser für die seit Tagen anhaltenden Proteste im Iran ist der Tod der 22-jährigen Mahsa Amini, die wegen unislamischer Kleidung von der Sitten- und Religionspolizei verhaftet, auf eine Polizeiwache gebracht wurde und dann auf bislang ungeklärte Weise gestorben ist. Während die Polizei alle Vorwürfe von sich weist, kursieren im Internet Versionen, wonach die junge Frau auf den Kopf beziehungsweise ihr Kopf gegen eine Scheibe geschlagen worden ist.
Die Klinik, in der die Frau behandelt wurde, hatte nach ihrem Tod in einem inzwischen gelöschten Post bei Instagram geschrieben, dass Amini bereits bei der Aufnahme im Krankenhaus am vergangenen Dienstag hirntot gewesen sei. Nach Polizeiangaben sei sie auf der Wache zunächst wegen Herzversagens in Ohnmacht und dann ins Koma gefallen.

Laut NWRI: Proteste in 20 Städten des Landes


Laut NWRI hat es am Montag in 20 Städten Irans Proteste gegeben, um Aufklärung über den Tod der jungen Frau zu fordern. Bei den Demonstrationen kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, beiden denen es nach NWIR-Angaben unter Bezug auf verschiedene Quellen mindestens fünf Tote, über 100 Verletzte und Hunderte von Festnahmen gegeben haben soll.
Das französische Außenministerium hatte am Dienstag erklärte, der Tod der jungen Frau sei zutiefst schockierend. Die Umstände müssten aufgeklärt werden. Zuvor hatte bereits der Nationale Sicherheitsrat der USA gefordert, der Iran müsse aufhören, Gewalt gegen Frauen anzuwenden. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell betonte, die iranischen Behörden müssten die Grundrechte ihrer Bürger respektieren und dürften Festgenommene nicht misshandeln.
Der NWRI, der in Deutschland nach eigenen Angaben knapp 100 iranische Vereine in 27 Städten vertritt, geht davon aus, dass die Proteste im Iran in den nächsten Tagen weitergehen.
In Berlin fand am Dienstagnachmittag eine Protestkundgebung vor der iranischen Botschaft statt, an der nach NWRI-Angaben etwa 150 Menschen teilnahmen.

 

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